Whistleblower entdecken die Bafin

Immer mehr Hinweisgeber:innen wenden sich mit Insiderinformationen an die deutsche Finanzaufsicht. Wie die Bundesanstalt f├╝r Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) der Frankfurter Rundschau (FR) auf Anfrage mitteilte (Samstagsausgabe), gingen im vergangenen Jahr 1319 Meldungen bei deren Hinweisgeberstelle ein. Das ist ein neuer H├Âchststand und knapp 43 Prozent mehr als 2019. Damals hatte die Beh├Ârde 925 Hinweise erhalten.

“Die ├Âffentliche Wahrnehmung hat sich ver├Ąndert”, habe ein Sprecher der Bafin die Zunahme erkl├Ąrt, schreibt die FR. “Hinweisgeber wurden fr├╝her als Denunzianten verp├Ânt”, sagte er der FR, doch jetzt werde immer mehr anerkannt, dass sie in der Gesellschaft einen wertvollen Beitrag leisten k├Ânnten.

Damit verfestige sich der Trend, dass Jahr f├╝r Jahr mehr Whistleblower:innen die anonyme Anlaufstelle nutzten. Waren es 2018 noch 665 Meldungen, stieg die Anzahl im Folgejahr um knapp 40 Prozent. Hinweisgeber:innen k├Ânnen seit 2017 mutma├čliche Verst├Â├če gegen das Aufsichtsrecht ├╝ber ein elektronisches System bei der Bafin melden.

Related Posts

%d