Analyst warnt: Bitcoin könnte in 11 Jahren verschwinden

Durch | 20. August 2025

Justin Bons, Gründer des Krypto-Fonds Cybercapital, prognostiziert das mögliche Ende von Bitcoin innerhalb von 7 bis 11 Jahren, berichtet Newsbit.de. Die Ursache sieht er im Proof-of-Work-Mechanismus, der auf Miner angewiesen ist, die durch Blockbelohnungen und Transaktionsgebühren entlohnt werden.

Durch das Bitcoin-Halving, das alle vier Jahre die Blockbelohnungen halbiert, sinken die Einnahmen der Miner trotz steigender Kurse nicht ausreichend kompensiert. Zudem wird Bitcoin primär als Wertspeicher genutzt, was die Transaktionszahlen und damit die Gebühreneinnahmen niedrig hält. Bons verweist auf einen 40-prozentigen Rückgang der Miner-Einnahmen in den letzten vier Jahren.

Sollte dieser Trend anhalten, könnten die Belohnungen bis 2032–2036 so gering werden, dass das Mining unrentabel wird. Eine sinkende Hashrate würde das Netzwerk für 51-Prozent-Attacken anfällig machen, bei denen eine Partei die Kontrolle über die Mehrheit der Rechenleistung übernimmt und Transaktionen manipulieren könnte. Bons warnt, dass dies das wirtschaftliche Fundament von Bitcoin untergraben könnte, obwohl der maximale Vorrat von 21 Millionen Münzen erst 2140 erreicht wird.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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