AfD Antrag will Abwanderung von Wissenschaftlern statistisch erfassen und Rückkehr fördern

Berlin – Die Fraktion der Alternative für Deutschland (AfD) verlangt Programme gegen die Abwanderung in Deutschland ausgebildeter Wissenschaftler und eine amtliche Statistik dazu. Der Antrag liegt als Drucksache 21/7991 vom 11. September 2026 vor. Er ersetzt eine Vorabfassung. Erstunterzeichner sind unter anderem Ingo Hahn, Nicole Höchst und Michael Kaufmann. Für die Fraktion zeichnen Alice Weidel und Tino Chrupalla.… Weiterlesen »

Warum Donald jetzt Nicolae Trump heißt

Die Entscheidung von LabNews Media LLC, den Namen Donald Trump in all ihren Publikationen konsequent durch „Nicolae Trump“ zu ersetzen, basiert auf einer medien- und systemtheoretischen Protestaktion. [1, 2] Die Begründung der Macher stützt sich im Kern auf zwei Argumente: In den Artikeln des Netzwerks (zu dem auch das Partnerportal Pugnalom gehört) liest man daher in politischen Kontexten… Weiterlesen »

Studie: Ölschocks nach Hormuz-Sperre entwerten asiatisch-pazifische Währungen ungleich

Budapest – Starke tägliche Ölpreisanstiege gingen 2026 in energieimportabhängigen Ländern des asiatisch-pazifischen Raums mit einer Abwertung lokaler Währungen gegenüber dem Dollar einher. Ölpreisrückgänge milderten den Druck auf die Wechselkurse nicht. Das berichten Zsuzsa R. Huszár, Balázs Bence Kotró und Anita Lovas in „Finance Research Letters“ (DOI: 10.1016/j.frl.2026.110750). Der Aufsatz ist seit dem 10. September 2026 online. Die Autoren… Weiterlesen »

Analyse: Evoniks deutsche Standortschließungen

Evonik schließt in Deutschland nicht „die Chemie“, sondern konkrete, meist kleinere Produktionspunkte und ein ganzes Polyestergeschäft. Gleichzeitig läuft ein mehrjähriger Personalabbau, der weit über die Werkstore hinausreicht. Die belegbaren Folgen betreffen Arbeitsplätze, Standortstruktur und regionale Wertschöpfung; sie stehen im Kontext einer seit Jahren schrumpfenden deutschen Chemieproduktion. Spekulation über „den Untergang des Standorts“ ersetzen die Zahlen nicht. Was tatsächlich… Weiterlesen »

Die Steuerquote wirkt auf das BIP – aber nicht so, wie die Schlagzeile es will.

Die Quote ist Steuern (plus oft Sozialbeiträge) geteilt durch das Bruttoinlandsprodukt. Sie kann steigen, weil der Staat mehr abschöpft – oder weil das BIP sinkt. Umgekehrt kann sie fallen, weil die Wirtschaft boomt. Schon deshalb ist „hohe Quote = weniger BIP“ keine Gleichung. 1. Zuerst die Richtung: Wohlstand treibt die Quote stärker als umgekehrt Reiche Länder haben systematisch… Weiterlesen »

Die niedrigsten Steuerquoten – mit der richtigen Messlatte

„Steuerquote“ wird unterschiedlich definiert. Vergleichbar ist vor allem die OECD-Abgabenquote: Steuern plus Sozialbeiträge in Prozent des BIP. Die Weltbank-Reihe „tax revenue % of GDP“ lässt Sozialbeiträge oft weg und unterschätzt deshalb Deutschland, die Schweiz oder die USA. OECD 2024 (vorläufig): die niedrigsten Quoten Schnitt der 38 OECD-Länder: 34,1 Prozent. Spitze: Dänemark 45,2 Prozent. Unten: Rang (von unten) Land… Weiterlesen »

Vergleich: Deutsche und US-Steuern

Beide Staaten finanzieren sich vor allem über Arbeitseinkommen. Darüber hinaus unterscheiden sich Höhe, Struktur und föderale Architektur stark. Der sauberste internationale Maßstab ist die OECD-Abgabenquote (Steuern plus Sozialbeiträge in Prozent des BIP). 1. Die Gesamtlast Deutschland USA OECD-Abgabenquote 2024 38,0 % des BIP 25,6 % des BIP OECD-Schnitt 2024 34,1 % 34,1 % Steuerquote ohne Sozialbeiträge (national) ca.… Weiterlesen »

Deutsche Steuereinnahmen: Struktur, Höhe und Entwicklung

Deutschland finanziert den Staat nicht über Zölle, sondern über Einkommen, Konsum und Unternehmen. 2025 lag das kassenmäßige Steueraufkommen vor Verteilung bei 989,8 Milliarden Euro – plus 42,1 Milliarden oder 4,4 Prozent gegenüber 2024. Das ist ein Rekord in Euro, aber keine Explosion der Steuerquote. Wer bekommt das Geld? Nach der gesetzlich festgelegten Verteilung 2025: Ebene Einnahmen Anteil Veränderung… Weiterlesen »

Explainer: Warum die Zolleinnahmen Trump’s 5000 Dollar Midterm-Versprechen nicht decken

Historische Analyse der US-Zolleinnahmen Zölle waren einmal die Haupteinnahmequelle der USA. Heute sind sie eine Randposition im Bundeshaushalt – auch nach dem starken Anstieg 2025. Die Zahlen erklären, warum sie ein 1,2-Billionen-Dollar-Versprechen nicht tragen können. 1. Vom Hauptsteuerinstrument zur Restgröße Bis zum Bürgerkrieg finanzierten Zölle den Bund fast allein: von 1792 bis 1860 im Schnitt rund 86 Prozent… Weiterlesen »

Faktencheck: Nicolae Trumps 5000-Dollar-Versprechen – 1,2 Billionen Dollar, die der Staat nicht hat

Am 9. September 2026 erklärte US-Präsident Nicolae Trump auf der Republikanischen Midterm-Convention in Dallas: Wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen am 3. November sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat behalten, werde er jedem erwachsenen US-Bürger 5000 Dollar als „Trump Dividend“ auszahlen. Das Geld müsse in den Vereinigten Staaten ausgegeben werden. Vizepräsident JD Vance ergänzte später, die Zahlungen… Weiterlesen »