Die Rheinmetall AG, einer der führenden Rüstungs- und Automobilzulieferkonzerne Europas, weist eine stabile Aktionärsstruktur auf, die von institutionellen Investoren geprägt ist. Eine im Dezember 2024 durchgeführte Analyse der Aktionärsstruktur zeigt, dass institutionelle Anleger etwa 57 Prozent der Anteile halten, während Privatanleger rund 27 Prozent besitzen. Der restliche Anteil von 16 Prozent fällt in die Kategorie „Sonstige“, und Rheinmetall hält selbst nur 0,3 Prozent eigene Aktien (121.504 Stück) am Grundkapital.
Die geografische Verteilung der Aktionäre unterstreicht die internationale Attraktivität des Unternehmens: Nordamerika führt mit 28 Prozent, gefolgt von Europa mit 20 Prozent und dem Rest der Welt mit 9 Prozent. Innerhalb der institutionellen Investoren gehören Fidelity Management & Research Co. LLC und Wellington Management Co. LLP zu den größten Anteilseignern mit jeweils etwa 2,9 Prozent. Weitere nennenswerte institutionelle Investoren sind FMR Investment Management (UK) Ltd. und Amundi Asset Management, die jeweils rund 0,36 Prozent halten.
Die Stabilität der Aktionärsstruktur zeigt sich in nur geringfügigen Veränderungen gegenüber früheren Jahren. So lag der Anteil institutioneller Investoren 2023 bei 66 Prozent und 2022 bei 69 Prozent, während der Anteil der Privatanleger in dieser Zeit von 21 Prozent (2022) auf 27 Prozent (2024) gestiegen ist. Der Bestand an eigenen Aktien ist seit 2023 konstant bei 0,3 Prozent geblieben, nachdem die Rheinmetall AG im Geschäftsjahr 2024 keine weiteren eigenen Aktien gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom Mai 2021 erworben hat.
Die starke Präsenz institutioneller Investoren spiegelt das Vertrauen in die Wachstumsstrategie des Konzerns wider, insbesondere nach der jüngsten Übernahme der Militärsparte NVL der Bremer Werftengruppe Lürssen, die Rheinmetall im Marine-Bereich stärken soll. Diese Akquisition, deren Abschluss für Anfang 2026 geplant ist, hat die Aktie des DAX-Unternehmens weiter beflügelt, die am 15. September 2025 vorbörslich um 0,5 Prozent und über XETRA um 1,16 Prozent auf 1.918,50 Euro zulegte.
Die Rheinmetall AG, die 2023 einen Umsatz von 7,2 Milliarden Euro und einen Gewinn von 918 Millionen Euro erzielte, profitiert von einem wachsenden Auftragsbestand, der 2023 bei 38,3 Milliarden Euro lag. Die Expansion der Produktion, etwa von Artilleriemunition, und die geopolitischen Entwicklungen verstärken das Interesse von Investoren, was die Aktionärsstruktur weiter beeinflussen könnte.
Kontakt: Investor Relations, Rheinmetall AG, investor.relations@rheinmetall.com
Quelle: Rheinmetall AG, basierend auf der Analyse vom Dezember 2024
Veröffentlicht über: Eigene Recherchen und öffentliche Unternehmensdaten
Hinweis: Dieser Bericht basiert auf aktuellen Informationen von der Rheinmetall-Website und weiteren Finanzquellen. Weitere Details zur Aktionärsstruktur sind auf der Investor Relations-Seite von Rheinmetall (ir.rheinmetall.com) verfügbar.
