Gesehen vor dem Landratsamt in Osterode am Harz und in der Schwimmbadstraße. Muss das so? Ist das korrekt so? Sind solche Maßnahmen angebracht? 3 x NEIN. Der Grund: Diese Schnitte sind keine Formschnitte, sondern Verstümmelungen.

Wahrscheinlich war hier ein Kopfbaumschnitt beauftragt. Ausgeführt wurde eine Kappung – also Pfusch.

Bei Kopfbaumschnitten werden in kurzen zeitlichen Intervallen (in der Regel einmal pro Jahr) FEINäste entfernt – hierbei entstehen nur kleine Wunden, die relativ rasch verheilen. Gut zu erkennen bei korrekt geschnittenen Kopfbäumen sind eben jene „Köpfe“: An den Enden des Achsengerüsts haben sich die typischen Verdickungen gebildet.
In Osterode am Harz, Landkreis Göttingen aber sind womöglich keine Fachleute am Werk gewesen. Große Wunden, die schlecht heilen und Krankheitserreger geradezu einladen, sind das Ergebnis.
Fazit: Es handelt sich um baumzerstörende Schnittmaßnahmen. Von der Verwaltung beauftragter, aus Steuergeldern finanzierter Pfusch!
