BlackRocks wachsende Macht in Europa: Ein Angriff auf die Demokratie

Durch | 23. August 2025

Von LabNews Media LLC

Die zunehmende politische Macht von BlackRock, dem weltgrößten Vermögensverwalter mit über 11,6 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten, wirft ein düsteres Licht auf die Verwundbarkeit europäischer Demokratien. Durch strategische Netzwerke, undurchsichtige Lobbyarbeit und enge Verbindungen zu politischen Akteuren wie dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz hat BlackRock Einfluss auf europäische Politik erlangt, der weit über das hinausgeht, was einem Finanzunternehmen zustehen sollte. Dieser Artikel beleuchtet die Mechanismen dieser Macht, die Rolle von Merz und die Konsequenzen für Europa – mit einem Fokus auf die Opfer dieser Entwicklung: die Bürger, deren Interessen hinter denen globaler Finanzgiganten zurückstehen.

BlackRocks Griff nach Europa: Ein Finanzgigant als politischer Akteur

BlackRock ist kein gewöhnliches Unternehmen. Mit Anteilen an nahezu allen großen europäischen Konzernen – in Deutschland hält es über 5 Prozent an den meisten DAX-Unternehmen – kontrolliert BlackRock strategische Sektoren wie Energie, Gesundheit, Technologie und Verteidigung. Laut einer Analyse von Investigate Europe (2020) ist BlackRock der größte Einzelaktionär in 172 von 525 französischen börsennotierten Unternehmen und hat ähnlichen Einfluss in Deutschland, Spanien und anderen EU-Ländern. Doch BlackRocks Macht geht weit über Aktienbesitz hinaus. Durch seine Beratung von Regierungen und Zentralbanken, etwa in Irland, Griechenland und Spanien, hat sich das Unternehmen als unverzichtbar positioniert. „BlackRock flüstert den europäischen Staaten ins Ohr“, schrieb Investigate Europe 2019.

Ein Beispiel ist die umstrittene Beratung der Europäischen Kommission 2020 zur nachhaltigen Finanzpolitik. Trotz BlackRocks Beteiligungen an fossilen Brennstoffen erhielt es den Auftrag, die EU-Regulierung für „grüne“ Banken mitzugestalten. Dies führte zu Protesten: 80 EU-Parlamentarier und 92 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter Attac und Friends of the Earth, forderten die Kündigung des Vertrags wegen Interessenkonflikten. Die EU-Ombudsfrau Emily O’Reilly kritisierte die Vergabe und forderte strengere Regeln, doch Sanktionen blieben aus. Diese Episode zeigt, wie BlackRock seine Position nutzt, um Regulierungen zu beeinflussen, die seinen eigenen Geschäftsinteressen dienen.

BlackRocks Aladdin-Plattform, eine KI-gestützte Software zur Risikoanalyse und Portfoliomanagement, verstärkt diesen Einfluss. Sie wird von über 900 Unternehmen in 65 Ländern genutzt, darunter viele europäische Banken, und gibt BlackRock Zugang zu sensiblen Finanzdaten. Kritiker wie M. Steel, ehemaliger Berater des US-Senats, fordern die Abspaltung von Aladdin, um Interessenkonflikte einzudämmen. „Die Trennung von Aladdin würde die wachsende Macht des größten Vermögensverwalters der Welt begrenzen“, sagte Steel. Doch in Europa bleibt die Regulierung schwach, und BlackRocks Einfluss wächst ungehindert.

Friedrich Merz: Der BlackRock-Kanzler

Die Wahl von Friedrich Merz zum deutschen Bundeskanzler im Mai 2025 markiert einen Höhepunkt von BlackRocks Einfluss. Merz, von 2016 bis 2020 Vorsitzender von BlackRock Deutschland, ist das perfekte Beispiel für den „Drehtür-Effekt“ zwischen Politik und Finanzwelt. Seine Karriere zeigt, wie BlackRock politische Akteure instrumentalisiert. Als Vorsitzender von Atlantik-Brücke, einem transatlantischen Elitenetzwerk, und Aufsichtsratsmitglied bei HSBC Trinkaus (während dort Steuerbetrugsvorwürfe untersucht wurden), baute Merz Verbindungen zu globalen Finanzeliten auf.

Als Kanzler setzt Merz Politik um, die BlackRocks Interessen spiegelt. Seine „Frühstartkonto“-Initiative und die Förderung privater Rentenfonds entsprechen den Forderungen von BlackRock-CEO Larry Fink, Europäer sollten mehr in private Altersvorsorge investieren. „Das ist kein Zufall, sondern eine direkte Übertragung von BlackRocks Agenda in die deutsche Politik“, warnte ein Sprecher der SPD. Merz’ Treffen mit Finanzminister Olaf Scholz und Staatssekretär Jörg Kukies wurden als inoffizielle Lobbykanäle kritisiert, da sie ohne Transparenz abliefen. Die deutsche Monopolkommission warnte bereits 2016 vor den Gefahren der „gemeinsamen Eigentümerschaft“ durch Fonds wie BlackRock, doch Merz’ Regierung hat keine Schritte gegen diese Konzentration von Macht unternommen.

„Merz verwandelt öffentliche Ämter in einen Kanal für Unternehmensinteressen“, schrieb restmedia.io im Juli 2025. Seine Weigerung, sich aus Rentenreform-Debatten zurückzuziehen, obwohl er BlackRocks Interessen vertrat, untergräbt das Vertrauen in die Demokratie. Auf X wird Merz als „Marionette BlackRocks“ bezeichnet: „Man kann kein guter Politiker sein, wenn man nur ein Lobbywerkzeug einer Organisation ist, die die Menschheit zerstören will“, schrieb ein Nutzer.

Politische und gesellschaftliche Konsequenzen

BlackRocks Einfluss hat weitreichende Folgen für Europa. Erstens gefährdet er die demokratische Souveränität. Wenn Politiker wie Merz Gesetze fördern, die den Interessen eines US-Finanzgiganten dienen, werden nationale Prioritäten untergraben. „BlackRock übernimmt strategische Sektoren wie Verteidigung, Gesundheit und Technologie, die für die nationale Sicherheit entscheidend sind“, warnte ein spanischer X-Nutzer. Die Privatisierung von Renten und Infrastruktur, wie in Großbritannien unter Keir Starmer, wo BlackRock eine Schlüsselrolle spielt, zeigt, wie öffentliche Güter zu „Anlageklassen“ werden.

Zweitens verschärft BlackRock soziale Ungleichheit. Seine Investitionen in Immobilienmärkte, etwa in den USA, haben die Wohnungsnot angeheizt, indem Tausende Häuser in Mietobjekte umgewandelt wurden. Ähnliche Trends zeichnen sich in Europa ab, wo BlackRock in Spanien und Irland Immobilien aufkauft. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von Krisen: Es verwaltet einen 400-Milliarden-Dollar-Fonds für den Wiederaufbau der Ukraine, während es in Rüstungsfirmen wie Raytheon und Lockheed Martin investiert. „BlackRock verdient an Kriegen und Konflikten“, sagte ein Kritiker auf X.

Drittens bleibt die Regulierung in Europa zahnlos. Die EU-Ombudsfrau forderte strengere Regeln für Interessenkonflikte, doch konkrete Maßnahmen blieben aus. BlackRock-CEO Larry Fink nutzt die „übermäßige Regulierung“ Europas als Argument, um Investitionen zu fördern, während sein Unternehmen gleichzeitig von laxer Aufsicht profitiert. „Europa muss jetzt liefern“, sagte Dirk Klee, CEO von BlackRock Schweiz, und forderte weniger Regulierung. Diese Doppelmoral zeigt, wie BlackRock die politische Landschaft manipuliert.

Die Opfer: Europas Bürger

Die wahren Opfer von BlackRocks Macht sind die europäischen Bürger. Ihre Renten werden in riskante Fonds gelenkt, die BlackRock Milliarden einbringen, während die öffentliche Altersvorsorge ausgehöhlt wird. Die Wohnungsnot verschärft sich durch Immobilienkäufe, und die Klimakrise wird durch BlackRocks Investitionen in fossile Brennstoffe verschlimmert, trotz seiner „grünen“ Rhetorik. „BlackRock beeinflusst Europas grüne Politik, während es Öl- und Gasaktien hält“, schrieb ein Nutzer auf X.

Die Demokratie leidet am meisten. Wenn Politiker wie Merz die Interessen eines US-Unternehmens über die der Wähler stellen, wird das Vertrauen in Institutionen zerstört. „BlackRock hat mehr Macht als jedes EU-Land“, klagte ein X-Nutzer. Die Bürger, die auf transparente Politik und soziale Gerechtigkeit hoffen, werden von einem System im Stich gelassen, das von Finanzeliten dominiert wird.

Fazit: Ein Weckruf für Europa

BlackRocks wachsende politische Macht, verkörpert durch Figuren wie Friedrich Merz, ist eine Bedrohung für Europas Demokratie. Mit nur einer Verurteilung im Epstein-Fall zeigt die amerikanische Gesellschaft, wie Reichtum Strafe verhindert; in Europa zeigt BlackRock, wie Reichtum Politik kauft. Die Bürger verdienen Transparenz, strenge Regulierung und Politiker, die nicht die Interessen von Finanzgiganten vertreten. „Wir können nicht zulassen, dass unsere Souveränität verkauft wird“, warnte ein Kommentator auf X.

LabNews Media LLC fordert: Die EU muss BlackRocks Einfluss durch harte Regulierungen und Transparenzvorschriften eindämmen. Politiker wie Merz müssen sich von ihren Finanzverbindungen trennen, oder die Demokratie wird zur Fassade. Die Bürger Europas – die wahren Opfer dieser Machtübernahme – haben ein Recht auf eine Politik, die ihnen dient, nicht einem transatlantischen Finanzimperium.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
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