Der wahre Grund für den drohenden Zusammenbruch des Gesundheitssystems

Durch | 26. Dezember 2025

Die jüngsten Äußerungen des Kanzleramtschefs zur Notwendigkeit von Kürzungen im Gesundheitssystem klingen wie ein verzweifelter Hilferuf aus einer überforderten Bürokratie. Statt die Symptome zu lindern, indem man Leistungen streicht, Arztbesuche rationiert und die Pflege umkrempelt, sollte man endlich die Wurzel des Problems benennen: die unkontrollierte Migration seit 2015. Was als humanitäre Geste begann, hat sich zu einem finanziellen und strukturellen Albtraum für das deutsche Gesundheitswesen entwickelt. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache – und sie sind alarmierend. Hier ist, warum die Politik der offenen Grenzen den eigentlichen Kollapsfaktor darstellt.

Zunächst einmal die schiere Masse: Seit 2015 sind Millionen Menschen nach Deutschland geströmt, darunter Hunderttausende Asylbewerber jährlich. Allein im Rekordjahr 2015 zogen über zwei Millionen zu, mit einer Nettomigration von mehr als einer Million. In den Folgejahren blieb der Zustrom hoch – 2023 und 2024 lagen die Asylanträge bei jeweils über 250.000, und bis Mitte 2025 sind bereits 124.000 weitere hinzugekommen. Diese Welle hat das System nicht nur demografisch verändert, sondern es auch mit einer Last überfrachtet, für die es nie dimensioniert war. Viele dieser Zuzügler kommen aus Regionen mit hohen Gesundheitsrisiken, was zu einem sprunghaften Anstieg an Behandlungen führt – von Infektionskrankheiten bis hin zu chronischen Erkrankungen, die in ihren Herkunftsländern unzureichend versorgt wurden.

Die finanziellen Konsequenzen sind verheerend. Die Ausgaben für asyl- und fluchtbezogene Maßnahmen haben sich in den vergangenen Jahren auf Dutzende Milliarden Euro pro Jahr summiert. 2023 beliefen sie sich auf fast 30 Milliarden, 2024 auf 28 Milliarden, und für Migration insgesamt wurden 2023 sogar über 48 Milliarden veranschlagt. Ein erheblicher Teil davon fließt direkt oder indirekt ins Gesundheitswesen: Pro-Kopf-Ausgaben für die Versorgung von Flüchtlingen liegen bei 180 bis 200 Euro monatlich, was bei Hunderttausenden Betroffenen zu Milliardenbeträgen ansteigt. Diese Kosten müssen zu 70 Prozent von den Beitragszahlern getragen werden, da viele Migranten in den ersten Jahren keine oder nur minimale Beiträge leisten. Das Ergebnis? Die gesetzlichen Krankenkassen rutschen tiefer ins Defizit. Im ersten Halbjahr 2025 stiegen die Ausgaben um acht Prozent stärker als die Einnahmen, und Prognosen warnen vor einer gewaltigen Deckungslücke, die durch die Einwanderung in die Sozialsysteme weiter wächst.

Aber es geht nicht nur um Geld – die Überlastung ist strukturell. Kliniken und Praxen in Ballungszentren mit hohem Migrantenanteil melden längere Wartezeiten, überfüllte Notaufnahmen und einen Mangel an Ressourcen. Der plötzliche Anstieg der Flüchtlingszahlen 2015 hat Prozesse in der Aufnahme und Versorgung kollabieren lassen, und das Echo hallt bis heute nach. Während die einheimische Bevölkerung altert und mehr Pflege braucht, konkurrieren neu Hinzugekommene um dieselben knappen Plätze. Das System, das ohnehin als eines der teuersten der Welt gilt, wird durch diese Dynamik noch ineffizienter: Höhere Beiträge für alle, ohne dass die Gesundheit der Gesamtbevölkerung spürbar verbessert würde.

Die Politik ignoriert diese Realität stur. Statt die Migration zu bremsen, plant man nun, die Leistungen für alle zu kappen – ein Schlag ins Gesicht der Beitragszahler, die jahrzehntelang in das System eingezahlt haben. Langfristig könnten die Kosten durch ungebremste Zuwanderung auf Billionen Euro anwachsen, wie Berechnungen andeuten. Es ist eine Farce: Deutschland nimmt Menschen auf, die das System nutzen, ohne es ausreichend zu stützen, und bestraft dann die eigenen Bürger mit Sparmaßnahmen. Wenn der Kanzleramtschef von unvermeidlichen Einschnitten spricht, sollte er ehrlich zugeben, dass sie hausgemacht sind – durch eine Migrationspolitik, die Grenzen ignoriert und Ressourcen verschwendet.

Es ist höchste Zeit für einen Kurswechsel: Strikte Kontrollen, schnellere Integration in den Arbeitsmarkt und eine Priorisierung der eigenen Bevölkerung. Andernfalls droht der Kollaps nicht nur dem Gesundheitssystem, sondern dem gesamten Sozialstaat. Die Zahlen lügen nicht – die Politik schon zu lange.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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