Deutsche Marine im Wettlauf gegen Chinas Flottenübermacht

Durch | 20. August 2025

Die wachsende Seemacht Chinas stellt die US-amerikanische Marine vor enorme Herausforderungen und zwingt auch Deutschland, seine maritime Strategie zu überdenken, berichtet die Visegrád Post. Die USA planen, ihre Flotte bis 2054 auf 390 Schiffe auszubauen, um der chinesischen Expansion entgegenzuwirken, die 2024 etwa 1.700 Neubauaufträge verzeichnete, während US-Werften nur fünf Aufträge erhielten.

Chinas Marine, bereits die größte der Welt, entwickelt fortschrittliche Technologien wie nuklearbetriebene Flugzeugträger und Hyperschallwaffen, die die globale Machtbalance verändern könnten. Die deutsche Marine, die laut Vizeadmiral Kaack lebenswichtige Handelswege schützt, sieht sich durch Chinas maritime Ambitionen zusätzlich unter Druck.

Die Ursachen für den Rückgang der westlichen Seemacht liegen in den 1980er-Jahren, als wirtschaftliche Liberalisierung und Haushaltsprioritäten die Werftenindustrie schwächten. Die USA setzen nun auf internationale Kooperationen mit Südkorea, Japan und Australien, um technologische Lücken zu schließen. Für Deutschland und Europa wird die Stärkung der eigenen Schiffbauindustrie entscheidend, um die maritime Sicherheit zu gewährleisten und eine Abhängigkeit von ausländischen Partnern zu vermeiden.

Die Modernisierung erfordert laut Bericht hohe Investitionen, innovative Technologien und qualifizierte Fachkräfte. Ohne schnelle Maßnahmen droht Europa, in der globalen maritimen Machtdynamik weiter zurückzufallen, während China seine Position ausbaut.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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