In einer Zeit, in der die Welt endlich aus dem Pandemie-Albtraum von 2020 bis 2022 aufzuwachen schien, schlägt das Gespenst der Angst nun wieder zu. Es ist Oktober 2025, und die Schlagzeilen klingen wie ein Remake des alten Horrors: Eine neue Corona-Variante, offiziell als XFG oder Stratus klassifiziert, wird von Boulevardblättern zum „Frankenstein-Monster“ hochgejazzt. Mit einem Anteil von über 70 Prozent an den Infektionen in Deutschland dominiert diese Linie die Fallzahlen, die laut Robert Koch-Institut (RKI) auf rund 500 Fälle pro 100.000 Einwohner in der letzten Septemberwoche kletterten. Doch statt nüchterner Fakten prasselt auf uns eine Flut aus apokalyptischen Warnungen herab – angeführt von der Bild-Zeitung, die mit ihrem typischen Sensationsdrang die Panik schürt. Dieses Comeback der Medienhysterie ist nicht nur ein journalistischer Fehltritt, sondern ein systematisches Wiederbeleben eines Narrativs, das einst Milliarden kostete, Leben zerstörte und fundamentale Freiheiten aushöhlte. Es ist Zeit, diese Maschinerie aufzudecken: mit harten Fakten zu den katastrophalen Fehlern der ersten Pandemiephase, der Verantwortung von Figuren wie Jens Spahn und der zynischen Profitlogik, die hinter der Angstorgie steckt. Denn wer profitiert von dieser infizierten Panik? Die Antwort liegt nicht in der Wissenschaft, sondern in den Bilanzen von Pharma-Konzernen, Tech-Giganten und Medienhäusern.
Die Parallelen zur Original-Pandemie sind erschreckend. Damals, im Frühjahr 2020, als die ersten Lockdowns verhängt wurden, basierten Entscheidungen auf Modellen, die sich als grob fehlerhaft erwiesen. Das Imperial College London prognostizierte bis zu 510.000 Todesfälle in Deutschland allein, wenn keine harten Maßnahmen ergriffen würden – eine Schätzung, die sich als massiv übertrieben herausstellte. Tatsächlich starben in Deutschland bis Ende 2022 rund 160.000 Menschen mit oder an Covid-19, wobei die Letalität bei unter 1 Prozent lag, wenn man alters- und risikobereinigt rechnet. Dennoch wurden Schulen monatelang geschlossen, obwohl Studien bereits früh zeigten, dass Kinder nur selten schwere Verläufe erlitten und die Übertragung in Schulen minimal war. Eine Meta-Analyse der Cochrane Collaboration aus 2021 bestätigte: Schulschließungen hatten keinen signifikanten Effekt auf die Infektionsraten, verursachten aber massive Lernverluste – bis zu 0,5 Standardabweichungen in Mathematik und Lesen, wie die Weltbank berechnete. Wirtschaftlich führte das zu einem BIP-Rückgang von 4,6 Prozent im Jahr 2020, mit Langzeitschäden für Millionen Kleinunternehmen. Die Hysterie war nicht nur medial, sie war politisch orchestriert: Statt evidenzbasierter Strategien dominierte eine Politik der Angst, die Freiheitsrechte wie Versammlungsfreiheit und Reisefreiheit suspendierte, ohne dass eine unabhängige Kosten-Nutzen-Analyse vorlag.
Besonders Jens Spahn, der damalige Bundesgesundheitsminister, verkörpert diese Kette aus Inkompetenz und Versagen. Als CDU-Politiker, der sich anfangs als Krisenmanager inszenierte, räumte Spahn selbst Jahre später Fehler ein – doch das klingt wie ein Alibi. Zu Beginn der Pandemie fehlte es an allem: Masken, Desinfektionsmitteln, Beatmungsgeräten. Der Bundesrechnungshof kritisierte 2021 scharf, dass das Gesundheitsministerium unter Spahn keine ausreichenden Vorräte aufgebaut hatte, obwohl ein internes Pandemie-Szenario aus 2012 genau solche Risiken skizzierte. Stattdessen kam es zu chaotischen Beschaffungen: Milliarden Euro für Masken, die teils minderwertig oder unbrauchbar waren. Ein Sonderbericht von 2025 enthüllte, dass Spahn milliardenschwere Aufträge ohne Ausschreibungsverfahren vergab – darunter an Firmen aus seiner Heimatregion wie das Logistikunternehmen Fiege. Das Ergebnis? Ein „Drama in Milliardenhöhe“, wie Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung es nannten: Überteuerte Masken im Wert von einer Milliarde Euro landeten letztlich in der Müllverbrennung. Spahn rechtfertigte das mit „unkonventionellem Handeln“ unter Druck, doch der Rechnungshof sprach von fehlendem „ökonomischem Verständnis“ und „politischem Ehrgeiz“. Die Konsequenzen: Pflegekräfte im Frühjahr 2020 ohne FFP2-Masken, was zu unnötigen Infektionen in Altenheimen führte – Orten, an denen das Virus besonders hart zuschlug, mit einer Sterberate von bis zu 20 Prozent bei Bewohnern.
Spahns Versagen ging tiefer. Die Impfkampagne, die er als Erfolg verkaufte, war ein Flickenteppich aus Chaos. Er versprach Massenimpfungen für Schüler bis Ende August 2021, doch die Logistik scheiterte: Impfzentren schlossen wegen fehlender Dosen, Booster-Impfungen starteten verspätet und unkoordiniert. Laut RKI-Daten lag die Impfrate in vulnerablen Gruppen wie Altenpflegekräften bei unter 60 Prozent, was die Delta-Welle im Herbst 2021 verlängerte. Spahn ignorierte zudem Warnungen von Virologen wie Christian Drosten, die im Juli 2021 vor einer Winterwelle warnten – stattdessen forderte er im Oktober die Abschaffung des Ausnahmezustands. Das Ergebnis: Rekordinfektionen mit über 100.000 Neuzulassungen pro Tag im November 2021, bei einer Hospitalisierungsrate, die doppelt so hoch war wie in vergleichbaren Ländern mit früherer Impfkampagne. Und die Digitalisierung? Spahns Ministerium scheiterte bei der Corona-Warn-App, die rote Warnungen ohne Testgarantie versprach, und beim E-Health-System, das bis heute Lücken aufweist. Fünf Jahre später, im Januar 2025, gab Spahn zu: Deutschland sei „nicht besser vorbereitet als 2020“. Das ist keine Selbsterkenntnis, das ist ein Schuldeingeständnis. Seine Politik kostete nicht nur Geld – sie kostete Vertrauen. Umfragen zeigten, dass die Impfskeptizismus-Rate auf 30 Prozent kletterte, weil Maßnahmen als willkürlich empfunden wurden.
Doch die eigentliche Schande ist das Comeback dieser Hysterie im Herbst 2025 – und der absurde Name „Frankenstein“, den die Medien, allen voran Bild, als Panikschürer pushen. Die Variante XFG, eine Rekombination aus LF.7 und LP.8.1.2, entstand durch natürliche Mutationen, wie sie Viren seit jeher tun. Der Spitzname „Frankenstein“ stammt aus einer lockeren Analogie des Virologen Alex Sigal von 2021, der Omikron als „zusammengeflickt“ beschrieb. Doch was als wissenschaftlicher Euphemismus begann, wurde von britischen Boulevardblättern wie Daily Mail und The Sun zum Horrormotiv hochgepusht. In Deutschland übernimmt Bild das gerne: Titelseiten mit „Frankenstein breitet sich aus!“ und RKI-Zahlen, die 71 Prozent Dominanz melden, werden als apokalyptische Drohung verkauft. Warum? Weil Sensationalismus Klicks generiert. Bilds Strategie ist klar: Emotion vor Fakten. Die WHO stuft XFG seit Juni 2025 als „Variante unter Beobachtung“ ein, bewertet das Risiko als „gering“ und betont, dass Impfstoffe weiterhin vor schweren Verläufen schützen. Symptome? Trockener Husten, Halsschmerzen, Fieber – nichts, was über eine starke Erkältung hinausgeht. Inzidenzen steigen auf 500 pro 100.000, Hospitalisierungen bleiben stabil bei unter 1 Prozent der Fälle. Dennoch: Bild malt das Monster als rachsüchtiges Wesen, das aus „genetischen Teilen“ zusammengesetzt ist und uns alle heimsucht. Das ist nicht Journalismus, das ist Fiktion. Kritik an solchen Namen ist berechtigt: Sie pathologisieren ein normales Virusverhalten, wecken unnötige Ängste und erinnern an die Shelley-Geschichte, in der der Schöpfer sein Ungeheuer verliert – eine Metapher, die hier nur die Verantwortung der Medienmacher entlarvt. Bild pusht das, weil es passt: Panik verkauft Auflage. In einer Zeit, in der seriöse Medien um Abonnenten ringen, ist das der billige Trick – und er wirkt, wie Umfragen zeigen, die einen Anstieg der Angst auf 25 Prozent der Bevölkerung melden.
Wer nährt diese Hysterie? Die Frage nach den wirtschaftlichen Nutznießern führt uns in die Tiefen des Kapitalismus, wo Angst zur Währung wird. Zuerst Big Pharma: Die Pandemie war ihr Jackpot. Pfizer, Moderna und BioNTech machten 2021 Gewinne von über 100 Milliarden US-Dollar durch Impfstoffe, die zu 90 Prozent staatlich subventioniert wurden. Die Strategie? Patentenschutz um jeden Preis, Preiserhöhungen und Verweigerung von Wissensaustausch. Public Eye dokumentierte zehn „Geschäftsgebote“ der Branche: Risikominimierung durch öffentliche Förderung, dann Profitmaximierung. In der Schweiz blockten Firmen wie Novartis WHO-Initiativen für offene Impfstoff-Produktion, um Monopole zu wahren. Nun, 2025, mit steigenden Fällen, kündigen sie angepasste Booster an – zu Preisen, die den Steuerzahler belasten. Roche profitierte 2021 mit 59 Milliarden Euro Umsatz aus Tests, ein Wachstum von 9 Prozent allein durch Corona. Die Logik: Je mehr Panik, desto mehr Tests, Impfungen, Therapien. Gilead Sciences testete Remdesivir für Tausende Dollar pro Dosis, obwohl Studien seine Wirksamkeit anzweifeln. Pharma-Konzerne investieren nun in Biotech-Übernahmen, finanziert aus Pandemie-Gewinnen – ein Kreislauf, in dem die nächste Welle immer lukrativer wird.
Dann die Tech-Giganten: Amazon, Google und Meta verdienten Milliarden durch Lockdowns. Amazon’s Umsatz explodierte 2020 um 38 Prozent auf 386 Milliarden Dollar, dank Home-Office und Online-Shopping. Die Pandemie beschleunigte Digitalisierung: Zoom’s Nutzer stiegen von 10 auf 300 Millionen, Microsoft Teams wurde zum Standard. Big Tech profitierte von Tracing-Apps und Kontaktbeschränkungen, die Abhängigkeit von Plattformen schürten. Heute, 2025, pushen sie KI-gestützte Gesundheits-Tools – Apps zur Symptom-Überwachung, die Daten monetarisieren. Die Verquickung mit Pharma? Bill Gates‘ Foundation, eng mit WHO verbunden, investierte in Impfstoffe und Medien; Spotify, wo Joe Rogan kritisiert wurde, hat BlackRock-Anteile, das wiederum in Pharma steckt. Medien selbst sind Nutznießer: Die Corona-Berichterstattung steigerte Klicks um 200 Prozent in 2020, wie Statista zeigt. Boulevard wie Bild verkauft Werbung von Pharma – ein Interessenkonflikt, der Stimmungsmache begünstigt. Der Rechnungshof kritisierte 2021, dass öffentliche Gelder für Masken und Tests in private Taschen flossen, ohne Transparenz. Die Nutznießer? Ein Netzwerk aus Konzernen, das Pandemien als „Geschäftsmodell“ sieht, wie Analysten wie A Midwestern Doctor es nennen. In 2025, mit XFG, wiederholt sich das: Pharma stockt Vorräte auf, Tech trackt Infektionen, Medien hypen – und die Wirtschaft? Kleinunternehmen leiden unter neuen Aufrufen zu Home-Office und Distanz, während Giganten boomen.
Diese Dynamik ist kein Zufall, sondern systemimmanent. Der Kapitalismus, der Gesundheit privatisierte, macht aus Viren Profite. Die OECD warnte 2020: Fehlende Investitionen in öffentliche Gesundheitssysteme – durch Spahns Sparpolitik gekürzt – machten uns anfällig. Stattdessen floss Geld in Konzerne. Die Aufarbeitung? Minimal. Brandenburg plant eine Enquete-Kommission, doch Spahn, nun Fraktionschef, blockt. Die Medienhysterie dient der Ablenkung: Statt von Inflation, Klimakrise oder Ungleichheit zu berichten, dreht sich alles um das Monster. Das schadet der Demokratie: Vertrauen in Institutionen sinkt auf 40 Prozent, wie Allensbach-Umfragen zeigen. Kinder, die in Lockdowns lernten, haben höhere Depressionsraten; Ältere isolieren sich unnötig.
Es ist höchste Zeit für einen Bruch. Statt Panik brauchen wir evidenzbasierte Politik: Früherkennung durch Investitionen in Labore, nicht in Lockdowns. Transparenz bei Beschaffungen, unabhängige Aufsicht für Pharma. Und Medien? Weg von Sensationsnamen wie „Frankenstein“ hin zu Faktenjournalismus. Bild und Co. sollten sich schämen – sie pushen nicht Wahrheit, sondern Angst als Ware. Die Pandemie lehrte uns: Hysterie tötet langsamer, aber sicherer als Viren. Wenn wir 2025 nicht lernen, wiederholen wir die Fehler von 2020. Jens Spahn symbolisiert das Versagen; die aktuelle Welle, den Zynismus. Die Nutznießer? Jene, die in der Angst reich werden, während wir zahlen. Zeit, das Monster zu entlarven – bevor es uns frisst.
