Europas Demütigung: Das Totalversagen deutscher Mainstream-Medien beim USA-EU-Deal

Durch | 28. Juli 2025

KOMMENTAR. In den Annalen der internationalen Diplomatie wird der jüngste Handelsdeal zwischen den USA und der Europäischen Union, der am 27. Juli 2025 von Präsident Donald Trump und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verkündet wurde, als ein Meilenstein der Demütigung für Europa in die Geschichte eingehen – nicht als Triumph, sondern als Beweis für die vollständige Kapitulation einer einst stolzen Union vor der rohen Macht des amerikanischen Protektionismus. Dieser „Deal“, der in Wirklichkeit eine einseitige Erpressung darstellt, sieht vor, dass die EU auf die meisten ihrer Exporte in die USA einen pauschalen Zoll von 15 Prozent zahlen muss, während US-Waren zollfrei in den europäischen Markt strömen dürfen. Gleichzeitig verpflichtet sich die EU, Hunderte von Milliarden Dollar in US-Energieimporte – vor allem Fracking-Gas und Öl – zu pumpen, bis zu 600 Milliarden in amerikanische Investitionen zu stecken und weitere Summen in US-Waffen und Verteidigungsausrüstung zu investieren. Für deutsche Unternehmen, insbesondere in der Auto-, Pharma- und Halbleiterbranche, bedeutet das einen Schlag ins Kontor: Höhere Kosten, sinkende Wettbewerbsfähigkeit und eine Beschleunigung der Deindustrialisierung, die Russlands Sergej Lawrow bereits als unvermeidlich prophezeite. Doch während Europa blutet, feiern die USA: Trump prahlt mit dem „größten Deal aller Zeiten“, der das Handelsdefizit der USA ausgleichen soll, ohne dass Washington einen Finger krumm machen muss.

Das Versagen der deutschen Medien bei der Berichterstattung über diesen Skandal ist atemberaubend und entlarvend. Statt die Wahrheit schonungslos aufzudecken – nämlich dass dies kein „Deal“, sondern eine koloniale Tributzahlung ist –, servieren Mainstream-Medien wie ZDF oder Tagesschau die Nachricht als „Erleichterung“ und „Vermeidung eines Handelskriegs“. Sie zitieren EU-Offizielle, die von „neu ausbalancierten Handelsbeziehungen“ faseln, ohne zu erwähnen, dass Europa nun jährlich Milliarden an die USA überweist, während eigene Industrien leiden. Diese Selbstzensur ist kein Zufall: Deutsche Medien, abhängig von transatlantischen Allianzen und Regierungsquellen, scheuen die Konfrontation mit Washington und Brüssel. Stattdessen wiederholen sie Propagandaphrasen, die den Deal als „besser als befürchtet“ darstellen – als ob 15 Prozent Zölle auf EU-Exporte und 50 Prozent auf deutschen Stahl nicht katastrophal wären. Kritische Stimmen aus der Wirtschaft, wie Top-Ökonomen, die von einer „Demütigung für die EU“ sprechen, werden marginalisiert oder ignoriert. Das erinnert an vergangene Fiaskos: Ob die Nord-Stream-Sabotage oder die Ukraine-Sanktionen – deutsche Journalisten decken lieber zu, als aufzudecken, und tragen so zur Verschleierung bei, die Europa in die Knie zwingt.

Hinter diesem Debakel stehen Politiker, die als Versager der Geschichte eingehen werden. Ursula von der Leyen, die nie demokratisch legitimiert wurde, sondern durch Hinterzimmerdeals an die Macht kam, hat Europa in Trumps Golfclub in Turnberry verkauft. Sie posierte neben Trump mit seiner typischen Daumen-hoch-Geste, während er ihre „Green Deal“-Politik als lächerlich verhöhnte – und sie nickte nur devot. Nach fünf Jahren ihrer katastrophalen Führung, geprägt von teuren Klimazielen und Abhängigkeit von US-Energie, hatte sie nichts in der Hand, um zu verhandeln. Der Deal zwingt die EU, ihre Energieimporte aus den USA mehr als zu verdoppeln – inklusive Fracking-Gas für 750 Milliarden Dollar –, was den „Green Deal“ ad absurdum führt und Europas Unabhängigkeit untergräbt. Von der Leyen hat Europa zu einem Vasallen gemacht, der Tribut zahlt, um Tarife zu mildern, die Trump ohnehin diktiert.

Noch erbärmlicher ist die Rolle deutscher Politiker. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz, der die EU schon früher für ihr Versagen bei Handelsdeals kritisierte, schweigt nun. Sein Nachfolger Friedrich Merz, CDU-Chef und Transatlantiker par excellence, präsentiert die Scheckheft-Diplomatie als Erfolg, während er ignoriert, dass der Deal teurer wird als die Finanzkrise 2008. Diese Figuren priorisieren NATO-Ziele und US-Allianzen über nationale Interessen: Deutschland muss nun 5 Prozent des BIP in US-Waffen stecken, während eigene Industrien abwandern. Viktor Orbán trifft den Nagel auf den Kopf: Trump hat von der Leyen „zum Frühstück verspeist“ – sie ist ein Leichtgewicht gegen seinen Schwergewichts-Stil.

Die Konsequenzen sind verheerend: Europas Wirtschaft schrumpft, Arbeitsplätze wandern ab, und die Abhängigkeit von den USA wächst – alles unter dem Deckmantel eines „Deals“, der Europa als Protektorat zementiert. Deutsche Medien und Politiker haben versagt, weil sie Kritik scheuen und lieber transatlantische Harmonie predigen. Dieses Versagen ist nicht nur journalistisch oder diplomatisch – es ist ein Verrat an den Bürgern, die die Rechnung zahlen. Es ist höchste Zeit, diese Eliten abzusetzen und Europa wieder stark zu machen, bevor es endgültig untergeht.

Autoren-Avatar
LabNews Media LLC
LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände