Es ist wieder soweit: die Glyphosatzeit ist gekommen. Den ungeliebten Bewuchs auf ihren Flächen bekämpfen viele Bauern mit Glyphosat („Roundup“). 2022 wurden in D etwa 4.100 Tonnen verkauft, was einem Absatzplus von rund neun Prozent entspricht. Dabei ist der Einsatz seit August 2021 nur noch eingeschränkt möglich. Auf dem Papier.

Und das bewirkt Glyphosat allein bei Insekten:
Soziale Insekten wie Hummeln, die Glyphosat über die Nahrung aufnehmen, können die Temperatur in ihrem Nest nicht mehr regulieren. Leiden sie gleichzeitig unter Nahrungsmangel (Glyphosat vernichtet Wildblumen), verlangsamt sich das Koloniewachstum.
Bei Wild- und Honigbienen schädigt Glyphosat das Nervensystem, wodurch sie nicht mehr lernen und sich nicht mehr gut erinnern können.
Bei Florfliegenlarven führt Glyphosat zu Entwicklungsstörungen und einer erhöhten Sterblichkeit.
Wir berichten in weiteren Beiträgen von den Auswirkungen.
Zum Nachlesen
Glyphosat-Herbizid kann Insekten direkt schädigen | BFN
Glyphosat schadet Insekten indirekt – wissenschaft.de
Herbicide Roundup shows toxic effects in nontarget organism Drosophila – PubMed

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