Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten könnten nach dem geplanten Treffen der Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump am 15. August 2025 ein neues Niveau erreichen. Dies erklärte Jaroslaw Lissowolik, Mitglied des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS.
Lissowolik betonte, dass es bereits offizielle Signale für eine Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebe, sofern geopolitische Fragen geklärt werden. Er sieht die Bereitschaft beider Seiten, zügig inhaltliche Gespräche über mögliche Kooperationsbereiche aufzunehmen. Diese könnten über das Niveau der Beziehungen vor sechs bis sieben Jahren hinausgehen. Zu den diskutierten Bereichen zählen Industrie, Weltraumsektor und Finanzwesen. Der Experte unterstrich, dass der Erfolg dieser Gespräche stark von der Geschwindigkeit und Verbindlichkeit geopolitischer Vereinbarungen abhängt, insbesondere im Kontext des Ukraine-Konflikts.
Das Treffen in Alaska soll vor allem den Krieg in der Ukraine thematisieren, könnte aber auch den Weg für eine Wiederbelebung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ebnen. Lissowolik zeigte sich optimistisch, dass neue Kooperationsfelder erschlossen werden könnten, die das Potenzial haben, die bilateralen Beziehungen substanziell zu vertiefen.
