Die Vermögensverwaltungsriesen BlackRock und VanEck haben sich mit Ripple und der Tokenisierungsplattform Securitize zusammengeschlossen, um Rücknahmen aus ihren tokenisierten Treasury-Fonds in den Stablecoin RLUSD zu ermöglichen. Die Fonds, BlackRocks BUIDL und VanEcks VBILL, verwalten zusammen über zwei Milliarden US-Dollar und integrieren nun Ripples Stablecoin, um Investoren Echtzeit-Transaktionen zu bieten. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt für die institutionelle Nutzung des XRP-Ökosystems und könnte die Nachfrage nach Ripples Blockchain-Technologie ankurbeln.
Der BUIDL-Fonds von BlackRock, der kurzfristige US-Staatsanleihen tokenisiert, hat seit seinem Start im März 2024 etwa 90 institutionelle Investoren angezogen. VanEcks VBILL, eingeführt im Mai 2025, verwaltet derzeit rund 74 Millionen US-Dollar auf Blockchains wie Ethereum, Solana und Avalanche. Über einen neuen Smart Contract von Securitize können Investoren ihre Fondsanteile jederzeit in RLUSD umtauschen, was die Abwicklung von Tagen auf Sekunden verkürzt. RLUSD, Ripples Anfang 2025 gestarteter Stablecoin, wird von der Bank of New York Mellon verwahrt und entspricht strengen regulatorischen Standards. Die Integration begann mit BUIDL und wird in Kürze auf VBILL ausgeweitet, mit Plänen, den XRP Ledger einzubinden.
Auswirkungen auf den globalen Healthcare-Markt
Die Partnerschaft hat weitreichende Folgen für den globalen Healthcare-Markt, der jährlich über acht Billionen US-Dollar umsetzt. Die nahtlose Konvertierung von Fondsanteilen in RLUSD erhöht die Liquidität und ermöglicht schnellere Kapitalflüsse in den Gesundheitssektor. Institutionelle Investoren könnten ihre Mittel flexibler in Healthcare-Projekte umleiten, etwa in Biotech-Start-ups oder Infrastruktur für Telemedizin. Besonders in Schwellenländern, wo der Markt bis 2030 auf über zwei Billionen US-Dollar wachsen soll, könnte RLUSD Mikroinvestitionen in Kliniken oder Impfprogramme erleichtern.
Die Tokenisierung reduziert Transaktionskosten und beschleunigt grenzüberschreitende Zahlungen, etwa für Medikamente oder klinische Studien. Dies könnte den Sektor um bis zu 10 Prozent effizienter machen und Milliarden an Kosten einsparen. Zudem könnten tokenisierte Healthcare-Assets, wie Patente oder Lieferketten, entstehen, was Betrug minimiert und Innovationen fördert. Risiken wie Cyberbedrohungen oder Währungsschwankungen bleiben bestehen, doch die institutionelle Akzeptanz von RLUSD signalisiert Regulierungsbehörden Vertrauen in Blockchain-Lösungen. Die Partnerschaft könnte den Weg für neue Finanzierungsmodelle ebnen und den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen weltweit verbessern.
