Das TECHNOSEUM Mannheim präsentiert im kommenden Jahr gleich zwei große Landesausstellungen Baden-Württemberg: Von Juni 2026 bis Juni 2027 widmet sich „CRIME – Die Technik des Verbrechens“ der Verbindung von Kriminaltechnik und Kulturgeschichte, während „Der Kosmos – Wie Sterne die Welt erklären“ von November 2026 bis Juli 2027 die Entwicklung der Astronomie und die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens beleuchtet.
„CRIME“ verteilt sich über zehn Stationen auf sechs Stockwerke und zeigt, wie Verbrecher und Ermittler stets die jeweils modernste Technik nutzen – von der Enigma-Verschlüsselung über DNA-Analysen bis zu Deep Fakes und Produktpiraterie. Zu sehen sind unter anderem ein gesprengter Geldautomat, gefälschte Harry-Potter-Bände und historische Geräte wie ein Videospektralkomparator. Besucher können sich als Detektive oder Meisterdiebe versuchen: Codes knacken, Fingerabdrücke vergleichen, Mugshots machen oder durch einen Lasertunnel schleichen.
„Der Kosmos“ nimmt die Besucher mit auf eine Reise von der Aufklärung bis zur Gegenwart und macht Wissenschaft erlebbar. Historische Instrumente der Mannheimer Sternwarte aus dem 18. Jahrhundert – darunter ein drei Meter langer Mauerquadrant – stehen neben Nachbauten klassischer Experimente wie Galileis Fallrinne oder Youngs Doppelspaltversuch. Ein Höhepunkt ist ein mehrere Meter breites mechanisches Decken-Planetarium, das die Gäste selbst in Bewegung setzen dürfen. Modelle aktueller Projekte wie das James-Webb-Teleskop oder der Gravitationswellen-Detektor LISA zeigen, wie Weltraumforschung den Alltag prägt – von Sonnenbrillen bis Rauchmeldern.
Beide Ausstellungen kombinieren historische Objekte mit interaktiven Stationen und richten sich an große wie kleine Besucher.
