Trumps Angriff auf Venezuelas Souveränität:  katastrophale Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung

Durch | 3. Januar 2026

Die Administration von Donald Trump hat am 3. Januar 2026 einen massiven militärischen Schlag gegen Venezuela geführt, der in der Festnahme und Ausfliegung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Frau gipfelte. Trump selbst verkündete auf Truth Social, dass die USA einen „großangelegten Schlag“ gegen Venezuela durchgeführt hätten, in dessen Verlauf Maduro gefasst und aus dem Land gebracht wurde. In den frühen Morgenstunden erschütterten mindestens sieben Explosionen Caracas, mit Rauchwolken über militärischen Anlagen wie Fuerte Tiuna, der Luftbasis La Carlota und dem Hafen La Guaira. Augenzeugen berichteten von niedrig fliegenden US-Hubschraubern und Stromausfällen in weiten Teilen der Stadt. Diese Operation markiert die Eskalation einer monatelangen Kampagne: Seit September 2025 hat die US-Marine über 35 Boote in der Karibik und im Pazifik zerstört, mindestens 115 Menschen getötet und eine Blockade von Öltankern verhängt. Die USA haben die größte Marinepräsenz in der Region seit Jahrzehnten aufgebaut, inklusive Flugzeugträgern und Tausenden Truppen. Venezuela, mit rund 27 Millionen Einwohnern, hat keine bewaffneten Angriffe auf die USA verübt, doch Trump rechtfertigt die Aktionen als Kampf gegen Drogenkartelle, obwohl DEA- und UN-Berichte den Großteil der Drogenströme nach Kolumbien und Mexiko verorten. Das wahre Ziel ist Regimewechsel, um Kontrolle über die weltgrößten Ölreserven von über 300 Milliarden Barrel zu erlangen.

Diese Handlungen verstoßen massiv gegen die Charta der Vereinten Nationen. Artikel 2 Absatz 4 verbietet den Einsatz von Gewalt gegen die territoriale Integrität eines Staates, doch die Angriffe auf venezolanisches Territorium ohne Provokation sind reine Aggression. Artikel 51 erlaubt Selbstverteidigung nur bei bewaffnetem Angriff, was hier fehlt – Drogenhandel rechtfertigt keine Intervention. Artikel 2 Absatz 7 schützt die innere Souveränität, und Artikel 2 Absatz 3 sowie Artikel 33 verlangen friedliche Streitbeilegung, die Trump ignoriert. Die Souveränitätsgleichheit (Artikel 2 Absatz 1) wird mit Füßen getreten. Internationale Experten und UN-Beobachter klassifizieren die Angriffe als potenzielle Kriegsverbrechen.

Besonders verheerend sind die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung der venezolanischen Bevölkerung, die eine bereits kollabierte Situation ins Chaos stürzt. Das venezolanische Gesundheitssystem war einst vorbildlich, doch seit 2013 hat der Wirtschaftseinbruch – verschärft durch Sanktionen – zu einem Zusammenbruch geführt: Das BIP schrumpfte um über 80 Prozent, Medikamentenmangel erreichte 28 Prozent, über die Hälfte der Krankenhäuser fehlen Betten, drei Viertel essentielle WHO-Medikamente, und zwei Fünftel Trinkwasser. Ein Fünftel der Ärzte und Pfleger ist emigriert, Säuglingssterblichkeit stieg um 44 Prozent, Müttersterblichkeit verfünffachte sich. Krankheiten wie Malaria explodierten, Masern und Diphtherie kehrten zurück. Sanktionen allein verursachten zwischen 2017 und 2018 schätzungsweise 40.000 Tote durch eingeschränkte Importe.

Trumps Angriffe verschlimmern diese Katastrophe dramatisch. Stromausfälle durch Beschädigung der Infrastruktur – wie am Guri-Staudamm oder dem Netz – lähmen Krankenhäuser: Beatmungsgeräte, Dialysemaschinen und Kühlung für Medikamente fallen aus. Nach den Explosionen am 3. Januar berichteten Kliniken in Caracas von unterbrochenen Operationen und verdorbenen Impfstoffen, ähnlich wie bei den Blackouts 2019, die Dutzende Tote in Hospitälern forderten. Wassersysteme kollabieren ohne Strom, was zu verseuchtem Wasser und Ausbrüchen von Cholera führt, die bereits wiederkehren. Angriffe nahe Raffinerien riskieren Verschmutzung von Trinkwasserquellen, verstärken Mangelernährung und Dehydration bei Millionen Betroffenen. Die Blockade von Tankern unterbricht Treibstoffimporte – Venezuela importiert den Großteil seines Benzins –, was Ambulanzen, Medikamententransporte und Generatoren in Kliniken lahmlegt. Patienten in entlegenen Regionen, wo 70 Prozent der ländlichen Hospitäler keine Grundausstattung haben, sind abgeschnitten.

Zivile Opfer der Angriffe – über 115 Tote allein bei Bootszerstörungen – überfordern Trauma-Zentren. Sekundäre Explosionen in Munitionslagern können chemische Freisetzungen verursachen, die Atemwegserkrankungen in bevölkerten Gebieten auslösen. Maduros Mobilisierung von Millionen Milizionären lenkt Ressourcen von der Gesundheit ab. Die Angriffe lösen Panik aus, beschleunigen Migration – bereits über acht Millionen Flüchtlinge – und belasten Nachbarländer wie Kolumbien und Brasilien, wo venezolanische Migranten oft keinen Zugang zu Versorgung haben. Inland führen Unruhen zu Verletzungen ohne adäquate Behandlung. Langfristig brechen Impfprogramme zusammen, was Polio oder Tuberkulose droht. Mangelernährung schwächt Immunsysteme, erhöht Kindersterblichkeit. Psychische Belastungen durch Trauma explodieren ohne psychiatrische Hilfe.

Trump verkörpert rücksichtslose Aggression, autorisiert CIA-Operationen und umgeht den Kongress. Seine „Maximum Pressure“-Politik aus der ersten Amtszeit zerstörte die Wirtschaft ohne Erfolg; nun eskaliert er zu direkten Angriffen, riskiert regionale Konflikte mit Russland und Kuba und Ölpreisspitzen. Die Gesundheitskrise wird billigend in Kauf genommen.

Die Europäische Union wirkt verlegen, predigt Völkerrecht, verhängt aber keine Sanktionen gegen die USA. EU-Vertreter kritisierten die Angriffe als rechtswidrig, doch keine Maßnahmen wie Asset-Freezes oder Reiseverbote folgen. Milliarden für Flüchtlingshilfe fließen, während US-Aktionen Migration und Gesundheitskrisen anheizen. Abhängigkeit von US-LNG (Deutschland 20 Prozent) und NATO hemmt. Doppelmoral: Russland sanktioniert für Ukraine, USA toleriert. Dies zerstört EU-Glaubwürdigkeit als Menschenrechtsverteidiger.

Friedrich Merz verkörpert Feigheit als Kanzler, priorisiert Allianz über Prinzipien. Er weist Trumps Europa-Kritik ab, schweigt aber zu Venezuela, betont Ukraine. Deutschlands historische Kritik an US-Interventionen (Irak) fehlt unter Merz‘ CDU, die Republikaner-Bande pflegt und US-LNG-Importe (über 15 Milliarden Kubikmeter jährlich) schützt. Merz lobt US-Befreiung am D-Day, ignoriert Verletzung derselben Werte. Statt Sanktionen zu fordern, plädiert er für Dialog – Feigheit, die Europas Autonomie schwächt.

Der Westen schaut weg, obwohl Sanktionen gegen die USA Konsistenz erfordern würden. Lateinamerika verurteilt schärfer als NATO. Russland-Isolierung für Ukraine kontrastiert mit US-Straffreiheit. Heuchelei entlarvt selektive Gerechtigkeit. Trump nutzt das, eskaliert und vertieft Gesundheitskatastrophen. Sanktionen gegen US-Verantwortliche sind überfällig: Tarife, Diplomatieabbau.

Diese Krise enthüllt westliche Schwächen: Trumps Imperialismus zerstört Gesundheitssysteme, EU kuscht verlegen, Merz duckt sich feige. Venezuela leidet unter Korruption, verdient aber keine Invasion. Angriffe vertreiben Tausende, bedrohen Märkte. Trump isoliert USA, entfremdet Verbündete. EU muss sanktionieren, Merz führen. Westens Passivität signalisiert Schwäche; US-Sanktionen nötig, um Charta und Leben zu schützen.

Die Kampagne eskalierte mit Bootsangriffen, kulminierte in Landoperationen. Folgen: Spannungen, Mobilisierung, Gesundheitskollaps – Ausfälle stoppen Behandlungen, Blockaden hungern Versorgung aus. Sanktionen müssen Trumps Kreis treffen, um abzuschrecken.

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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