US-Verbraucher planen für die Feiertage 2025 ein durchschnittliches Ausgabenvolumen von 990 Dollar, wie die Holiday Spending Survey des Conference Board ergibt. Das entspricht einem Rückgang von 6,9 Prozent gegenüber 1063 Dollar im Vorjahr und liegt unter den Werten von 2022 und 2021. Inflationsbereinigt fallen die geplanten Ausgaben für Geschenke auf 513 Dollar und für Nicht-Geschenke wie Essen oder Dekorationen auf 268 Dollar, beides mehrjährige Tiefs.
Die Zurückhaltung resultiert aus anhaltender Inflation, die Preise in die Höhe getrieben hat. Junge und wohlhabende Haushalte kürzen am stärksten: Verbraucher unter 35 Jahren reduzieren Geschenkausgaben, während 35- bis 45-Jährige und 55- bis 64-Jährige bei Nicht-Geschenke sparen. Ältere über 65 und Einkommen unter 50.000 Dollar planen hingegen leichte Zuwächse.
Entscheidungen werden von Rabatten und Wertmaximierung geprägt; KI- oder Influencer-Vorschläge spielen nur marginal eine Rolle, bei Jüngeren etwas stärker. Bei Zöllen auf Importe würden 54 Prozent nach Angeboten suchen, 37 Prozent weniger einkaufen. Online-Käufe machen 43 Prozent der Geschenke aus, unverändert zum Vorjahr. Beliebte Artikel sind Spielzeug, Reisen und Gutscheine, während Bücher oder Sportartikel abnehmen.
Nur 30 Prozent reisen, leicht weniger als 2024; 45 Prozent der Reisenden fliegen. Die meisten Einkäufe fallen in den November, um Black Friday zu nutzen, 40 Prozent shoppen bis Dezember.
