Bäume in Osterode am Harz: Formschnitt oder Verstümmelung?

Durch | 29. Oktober 2024

Gesehen vor dem Landratsamt in Osterode am Harz und in der Schwimmbadstraße. Muss das so? Ist das korrekt so? Sind solche Maßnahmen angebracht? 3 x NEIN. Der Grund: Diese Schnitte sind keine Formschnitte, sondern Verstümmelungen.

Tatort SchwimmbadstraßeOHA Hier wurden Starkäste bis zum Stamm weggeschnitten Foto augenAUFblog
Tatort SchwimmbadstraßeOHA Hier wurden Starkäste bis zum Stamm weggeschnitten Foto augenAUFblog

Wahrscheinlich war hier ein Kopfbaumschnitt beauftragt. Ausgeführt wurde eine Kappung – also Pfusch.

Tatort Landkreisgebäude OHA Auch dieser Schnitt hat nichts mit einem korrekten Kopfbaumschnitt zu tun Foto augenAUFblog

Bei Kopfbaumschnitten werden in kurzen zeitlichen Intervallen (in der Regel einmal pro Jahr) FEINäste entfernt – hierbei entstehen nur kleine Wunden, die relativ rasch verheilen. Gut zu erkennen bei korrekt geschnittenen Kopfbäumen sind eben jene „Köpfe“: An den Enden des Achsengerüsts haben sich die typischen Verdickungen gebildet.

In Osterode am Harz, Landkreis Göttingen aber sind womöglich keine Fachleute am Werk gewesen. Große Wunden, die schlecht heilen und Krankheitserreger geradezu einladen, sind das Ergebnis.

Fazit: Es handelt sich um baumzerstörende Schnittmaßnahmen. Von der Verwaltung beauftragter, aus Steuergeldern finanzierter Pfusch!

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LabNews: Biotech. Digital Health. Life Sciences. Pugnalom: Environmental News. Nature Conservation. Climate Change. augenauf.blog: Wir beobachten Missstände
Autor: LabNews Media LLC

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