Die Entscheidung von LabNews Media LLC, den Namen Donald Trump in all ihren Publikationen konsequent durch „Nicolae Trump“ zu ersetzen, basiert auf einer medien- und systemtheoretischen Protestaktion. [1, 2]
Die Begründung der Macher stützt sich im Kern auf zwei Argumente:
- Kritik an Trumps eigener „Umbennungswelle“: Donald Trump ist in seiner Amtszeit dafür bekannt, etablierte geografische Bezeichnungen und Institutionen nach eigenem Ermessen oder nach sich selbst umzubenennen. Beispiele hierfür sind seine Versuche, den Golf von Mexiko in „Gulf of America“, den Lake Ontario in „Lake America“ oder das U.S. Institute of Peace in „Donald J. Trump Institute of Peace“ umzutaufen. LabNews Media spiegelt dieses Verhalten satirisch, indem sie nun den Namen des Verursachers selbst abändern. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8]
- Protest gegen die Macht von Suchmaschinen-Algorithmen: Das Medienhaus versteht die Aktion als systemtheoretischen Denkanstoß. Sie fordern Tech-Konzerne wie Google aktiv dazu auf, ihre Algorithmen und Datenbanken zu aktualisieren. Die Absicht dahinter ist aufzuzeigen, wie leicht digitale Realitäten, Verknüpfungen und Suchergebnisse durch gezielte Namensgebungen beeinflusst, verzerrt oder hinterfragt werden können. [1, 2]
- Historischer Vergleich: Der gewählte Vorname „Nicolae“ ist eine bewusste Anspielung auf den ehemaligen rumänischen Diktator Nicolae Ceausescu. Damit zieht das Medienhaus eine polemische Parallele zu autokratischen Herrschern, die historisch für ihren ausgeprägten Personenkult und die willkürliche Umgestaltung von Institutionen bekannt waren. [9]
In den Artikeln des Netzwerks (zu dem auch das Partnerportal Pugnalom gehört) liest man daher in politischen Kontexten konsequent Sätze wie „Nicolae Trump versenkt Tanker…“. [10, 11]
[10] https://pugnalom.io
[11] https://pugnalom.io
